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17.10.2002
Lösung in Sicht für Asylbewerberunterkünfte - Vize-Landrat Meesmann hofft auf Einigung in Ostvorpommern

Wolgast/Anklam (OZ) Für die Unterbringung von Asylbewerbern nach 2003 zeichnet sich eine Lösung immer deutlicher ab. Nach jüngst absolvierten Gesprächen zwischen Landrätin Dr. Barbara Syrbe und Werfteigner Detlef Hegemann wächst die Wahrscheinlichkeit, dass der Plattenbau und ehemalige Firmensitz der Bauunternehmung August Reiners - direkt neben der Peene-Werft gelegen - nach entsprechenden Umbauarbeiten Asylbewerbern ab 2004 Domizil bietet. "Die Finanzierungsfragen müssen allerdings noch definitiv geklärt werden", macht Vize-Landrat Dr. Gerwald Meesmann auf das Hauptproblem aufmerksam. Der Kreis sähe es am liebsten, wenn in Wolgast und in Anklam ("Haus des Friedens", Friedländer Straße) der jeweilige Eigentümer die Investitionen tragen und sie anschließend durch die Mieteinkünfte refinanzieren würde.

Erfreulich sei indes, dass es inzwischen konzeptionelle Vorstellungen gebe. Weitere Gespräche, unter anderem mit dem Anklamer Bürgermeister sowie Vertretern des Landesamtes für Asyl- und Flüchtlingswesen, stünden unmittelbar bevor, so der 1. Beigeordnete.

Der zusätzliche Bedarf an Unterkünften ergibt sich aus der Schließung zweier Heime in Garz und Anklam zum Ende des Jahres 2003, da sie den neu fixierten Erfordernissen nicht mehr gerecht werden.

Ostseezeitung-Wolgast

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