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13.12.2004
Duldung für Nigerianer Akubuo
Parchim (epd). Der von Abschiebung bedrohte Nigerianer Akubuo hat erneut eine Duldung erhalten. Zur Länge der Duldung und zum weiteren Verfahren wollte der mecklenburgische Landkreis Parchim auf epd-Anfrage am Montag aber keine Angaben machen.
Mit Demonstrationen, Faxen und einem Offenen Brief an den Schweriner Innenminister Gottfried Timm (SPD) hatten Flüchtlings- und Flüchtlingshilfeorganisationen vor kurzem ein dauerhaftes Bleiberecht für den seit elf Jahren in Deutschland lebenden Aktivisten der Migranten-"Karawane" gefordert. Akubuo Anusonwu Chukwudi (44), der in Parchim lebt, hatte kurz zuvor die Aufforderung zur Ausreise erhalten.
Nach Angaben der Flüchtlingsorganisation "Karawane" hat sich sein gesundheitlicher Zustand nach einem "rassistischen Überfall" Ende Oktober "massiv verschlechtert". Zudem würden ihm im Fall einer Abschiebung unmittelbare Gefahr für Leib und Leben drohen. Der Nigerianer, der 2001 in Schwerin vier Monate lang Kirchenasyl erhalten hatte, gehörte zu den tragenden Aktivisten der Anti-Lager-Aktion-Tour in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Sommer.
epd
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