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10.12.2004
PDS erinnert an Tag der Menschenrechte - Heute mehr Bedeutung denn je - Ueckermünder Ortsverband äußert Gedanken
Ueckermünde (NK). Der 10. Dezember wird als internationaler Tag der Menschenrechte begangen. Nach Ansicht des Ortsvorstandes der PDS Ueckermünde genügt es keinesfalls, sich dieser grundlegenden Problematik nur an einem solchen Kalendertag zu widmen, teilten die Mitglieder des Ortsverbandes mit.
Seit der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" 1948 durch 56 Staaten der Vereinten Nationen würden Menschenrechtsverletzungen leider nicht ab-, sondern in konzentrierter Form zunehmen, sind sich die Mitglieder der PDS-Ortsgruppe Ueckermünde sicher. Zweifellos am schlimmsten dran sind die Menschen in Gebieten, die von Krieg, Bürgerkrieg und Terror überzogen werden. Vor unserer eigenen Haustür sieht man Armut zusehends wachsen, hieß es.
Allein im Arbeitsamtsbereich Ueckermünde sind etwa 6000 Menschen von Hartz IV betroffen. Bei vielen der Betroffenen werde es zu schwerwiegenden Konflikten im persönlichen Umfeld kommen, ein Teil könne sogar in existentielle Not geraten. Das sei eine Ungerechtigkeit, die zum Himmel schreie, wenn man bedenke, dass Deutschland eines der reichsten Länder überhaupt sei, aber über eine sozial ausgewogene Belastung der Menschen beziehungsweise Umschichtung der Mittel nicht mal ansatzweise nachgedacht werde, so die Ueckermünder PDS-Mitglieder.
Die im Grundgesetz verankerten Menschenrechte gelten für alle Menschen. Das betreffe nicht zuletzt die wenigen Ausländer im Uecker-Randow- Kreis, die versuchen sich ein Leben aufzubauen. Rechtsextreme können öffentlich auftreten. So gebe es unterschiedliche Interessen und Widersprüche, wenn es um die Auslegung von Menschenrechten gehe. Der Tag der Menschenrechte habe heute mehr Bedeutung denn je, meinen die Ueckermünder PDS-Mitglieder.
Nordkurier-Ueckermünde
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