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01.12.2004
In Gedenkstätte ehemaligen KZs Auschwitz viel gelernt - Am berüchtigten Todesblock Bluemgebinde niedergelegt

Grabow - Kürzlich haben 24 Schüler der 9. Klassen der Regionalen Schule "Am Hufenweg" aus Grabow eine Studienreise in die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim gemacht. Schwerpunkt der freiwilligen Arbeit war die Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz, die zur Erinnerung und als Mahnung an die heutige Generation und die nachfolgenden weitergegeben werden soll, aber auch aus Respekt vor den unzähligen Männern, Frauen und Kindern, die von den Nationalsozialisten nach Auschwitz deportiert und ermordet worden sind.

Die Grabower haben unter anderem mit dem Zeitzeugen Herrn Smolen gesprochen, das Stammlager Auschwitz, das Lager Birkenau sowie Kirchen, Synagogen, die Stadt Krakau und ein jüdisches Restaurant besucht. Bewegt waren sie von der Größe, dem Ausmaß und den Verhältnissen des Stammlagers Auschwitz und des Konzentrationslagers Birkenau. Am berüchtigten Trakt 11, dem Todesblock, legten sie als Zeichen der Betroffenheit und Anteilnahme ein Blumengebinde nieder.

Sehr beeindruckt waren die Grabower von der Gastfreundschaft und der Ausstattung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim.

Diese Fahrt wurde durch verschiedene Sponsoren, wie der Dachdeckerfirma Matznick, der Physiotherapie Lüth und einer Tupperrunde aus Grabow, ermöglicht. Außerdem unterstützten der Bezirksleiter der OVB in Grabow, Herr Fischer, und die Kreissparkasse Ludwigslust, Zweigstelle Grabow. Die Reise wurde gefördert und organisiert von der Europäischen Akademie in Waren sowie Arbeit und Leben e. V. in Schwerin.

Auf diesem Wege möchten sich die Teilnehmer der Reise bei allen Sponsoren und Organisatoren, besonders bei Herrn Szeczinowski, bedanken.

Marcus Pientka

Schweriner Volkszeitung-Ludwigslust

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