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25.11.2004
Resolution für Weltoffenheit geplant

Stralsund - Etwa 50 bis 60 Stralsunder beteiligten sich am Dienstagabend an einer Veranstaltung der Bürgerschaftsfraktion des Forums Kommunalpolitik zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus. Ziel war es, eine Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern von demokratischen Parteien und Organisationen zu bilden. Das geschah nicht. "Wir halten aber an dem Ziel fest", sagte Initiator Jürgen Suhr vom Forum.

Die Veranstaltung war kurzfristig wegen der großen Teilnehmerzahl von der "Essbar" in der Kleinschmiedstraße in den Speicher am Katharinenberg verlegt worden. Anwesend waren auch zahlreiche Personen aus der rechten Szene. "Sie meldeten sich aber nicht zu Wort", betonte Suhr. Gefreut habe es ihn, dass sich Vertreter von SPD und PDS beteiligten. Er hoffe, dass sich Mitglieder anderer demokratischer Parteien ebenfalls noch einbringen.

Jürgen Suhr erklärte weiter, dass in den nächsten Wochen die Ideen und Vorschläge der Veranstaltung ausgewertet werden. Kurzfristig wollen die Initiatoren eine Resolution verfassen. Bürger der Stadt erhalten so die Möglichkeit, sich mit ihrer Unterschrift für ein weltoffenes, fremdenfreundliches und demokratisches Stralsund zu positionieren.

Ostseezeitung-Stralsund

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