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20.11.2004
Gemeinsam gegen rechts

Stralsund - Die Fraktion Forum Kommunalpolitik regt an, eine öffentliche Arbeitsgemeinschaft für mehr Demokratie und zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus zu gründen. Ein erstes Treffen soll am Dienstag um 19 Uhr in der Essbar, Kleinschmiedstraße, stattfinden.

Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Suhr erklärt dazu: "Wir möchten den Arbeitskreis bewusst offen gestalten und laden alle interessierten Stralsunder zur Mitarbeit ein. Für uns geht es vor allem darum, den rechtsextremistisch motivierten Aktivitäten in Stralsund etwas entgegenzusetzen. Wir akzeptieren nicht, dass die NPD über Aufmärsche - oder wie jüngst erfolgt lautstarke öffentliche Demonstrationen vor einer Schule - widerspruchslos ihre rechtsextremistischen Parolen öffentlich kundtut. Wir wollen deutlich machen, dass Stralsund eine weltoffene, demokratische Stadt ist."

Die neue Arbeitsgemeinschaft soll sich auch mit den Ursachen beschäftigen, warum Rechtsextreme in die Bürgerschaft gewählt wurden. Besonders besorgniserregend sei, dass viele junge Menschen rechts wählen. Auf diese wolle man besonders zugehen.

Ostseezeitung-Stralsund

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