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09.10.2002
HipHop, Rap und Punk gegen Rechts - Veranstalter erwarten 5000 Besucher in Neubrandenburger Jahnsportforum
Neubrandenburg. Mit bis zu 5000 Besuchern rechnen die Veranstalter von "Youth against racism". Der Name steht für eine Projekt, das die Initiative Freispruch und das Studentenradio Hirn in Neubrandenburg auf die Beine gebracht haben und das am Freitag und Sonnabend über die Bühne geht. Die Künstler undBands, die am Sonnabend im Jahnsportforum ein Konzert geben, werden am Tag zuvor in Schulen und im Asylbewerberheim zu Gast sein, um dort über Rassismus und Rechtsextremismus zu diskutieren.
Das Konzert geht um 14 Uhr los. Die Liste der Bands ist lang. Da treten Neubrandenburger Formationen wie Nevis, Dreigestirn, Schema F. und Porous auf. Angekündigt sind aber auch der aus Las Vegas stammende Rapper "Declaime" oder die afrodeutschen HipHop-Reggae-Soul-Künstler "Brothers Keepers", die mit ihrer Single "Adriano (letze Warnung)" deutlich Position bezogen in der Debatte um rechte Alltags- und Leitkultur.
Auf die Show der Southside Rockers darf man gespannt sein. Laut Konzertankündigung sollen sie zu den besten Breakdance-Combos zählen - berühmt vor allem durch ihre atemberaubende Tanzshow.
Und auch der Punk wird bei diesem Konzert nicht fehlen. "SPN-X" aus der Nähe von Cottbus bieten Spaß-Punk, der es bereits in die Charts geschafft hat.
Nordkurier-Neubrandenburg
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