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03.08.2004
Geldinstitut lehnt Konto für NPD ab - Rechtsstreit bahnt sich an

Ostvorpommern (sd). Zwischen der Sparkasse Vorpommern und der NPD-Fraktion im ostvorpommerschen Kreistag bahnt sich ein Rechtsstreit an: Das Geldinstitut habe sich Ende vergangener Woche geweigert, für die Zwei-Mann-Fraktion ein Konto einzurichten, empört sich Fraktionsvorsitzender Michael Andrejewski und kündigt nun das Einleiten von rechtlichen Schritten an. Eine von Sparkassen-Sprecherin Sabine Treu auf Nachfrage unserer Redaktion zugesagte Stellungnahme ging gestern bis Redaktionsschluss nicht ein.

Gelingt es der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften NPD nicht, ein Konto zu eröffnen, dürfte sie ein finanzielles Problem bekommen: Denn ohne Kontoverbindung gibt's für die Fraktion keine Zuschüsse aus der Kreiskasse - weshalb Andrejewski dem Geldinstitut nun vorwirft, "das Wahlergebnis auf kaltem Wege zunichte" machen zu wollen.

Nordkurier-Anklam

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