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19.09.2002
Ausstellung will Toleranz fördern - 13 Neubrandenburger Schulen arbeiten mit
Neubrandenburg . Der Verein Fraueneinfälle öffnet heute um 17 Uhr in der Volkshochschule zum Thema "Toleranz" seine zweite Ausstellung. Sie ist die Fortsetzung der von Schülern, Lehrern und Bürgern der Stadt gut angenommenen ersten Ausstellung "Toleranz - statt Gewalt an Schulen", die im Herbst vorigen Jahres ebenfalls in der Volkshochschule gezeigt worden ist (der Nordkurier berichtete). Wie der Verein mitteilt, haben sich im Vorfeld wieder zahlreiche Schulen engagiert. In 19 Projekttagen an 13 Schulen der Stadt Neubrandenburg sowie in Neverin und Groß Nemerow wurden die Schüler mit der Lebensweise und den Traditionen anderer Völker vertraut gemacht.
In enger Zusammenarbeit, insbesondere mit dem "Eine Welt Laden", dem Zentrum für Demokratie und Toleranz sowie der Ausländerinitiative seien diese Projekttage ein voller Erfolg gewesen, schätzt der Verein ein. Es seien Dokumentationen mit Ansichten, Standpunkten und Haltungen zu Menschen anderer Nationen erarbeitet worden.
"Die Ausstellung ist der sichtbare Beitrag des Vereins Fraueneinfälle, unsere Mitmenschen für ein friedvolles Zusammenleben mit Menschen anderer Religionen, Hautfarbe und Lebensweise zu gewinnen", heißt es.
Besucht werden kann die Ausstellung von morgen bis zum 2. Oktober montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr in der Aula der Volkshochschule. Wie die Fraueneinfälle weiter mitteilen, sind während dieser Zeit Veranstaltungen gemeinsam mit der Friedrich-Neumann-Stiftung und dem Agenda-Büro der Stadt Neubrandenburg geplant und zwar jeweils von 14 bis 16 Uhr: am 20. September "Kommunikation ohne Gewalt", am 25. September "Ausländerfeindlichkeit ist Zukunftsfeindschaft" und am 2. Oktober "Nie wieder Krieg".
Nordkurier-Neubrandenburg
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