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25.02.2004
Städtischer Präventionsrat einig: Zeichen der Toleranz nötig
Wolgast. Der erfolgreichen Premiere des "Festes der Kulturen" im Sommer 2003 soll Ende August eine Neuauflage folgen. Darauf verständigte sich gestern der Wolgaster Präventionsrat. Und man war sich darüber hinaus weitgehend einig, dass ein solches Zeichen der Demokratie und der Toleranz auch künftig nötig sei und das Fest daher zu einer festen Instanz des Veranstaltungskalenders der Stadt werden sollte; auch wenn das Geld immer knapper wird und die Kommune im Vorjahr rund 3000 Euro zuschießen musste.
Neben den jährlich wiederkehrenden, obligatorischen Vorhaben wie "Sport statt Gewalt" wird sich das Gremium weiter dem Themenkreis Suchtvorbeugung sowie -folgen widmen und analysieren, inwieweit Möglichkeiten bestehen, die Ausbildung von Schülern zu Konfliktschlichtern fortzusetzen - eventuell mit Hilfe kompetenter Studentinnen aus Greifswald. Von Gerd Zimmermann, Chef des Kreiselternrates, wurde ferner vorgeschlagen, eine Diskussion zum erwogenen Runge-Schulzentrum und den seines Erachtens damit verbundenen sozialen Risiken zu führen.
Auf jeden Fall wird es dieses Jahr in Wolgast einen Tag der Gesundheitsvorsorge geben, an dem sich vieles um Ernährung und Sport drehen wird.
Für die Stadtverwaltung nahm Bürgermeister Jürgen Kanehl einen Vorschlag von Robert Heinze an, rechtzeitig vor dem Urnengang am 13. Juni ein Forum für Jungwähler, die erst 16 bzw. 17 Jahre alt sind, anzubieten. Auch seine Erfahrungen würden belegen: Es wird immer schwieriger, Leute für die Kommunalpolitik zu gewinnen. Insofern kann man auch solche Aktivitäten durchaus als wichtige Präventionsarbeit in Sachen bürgerlicher Demokratie bewerten und begrüßen.
Ostseezeitung-Wolgast
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25.02.2004
Buntes Fest soll viele Kulturen vorstellen - Präventionsrat plant Aktionen
Wolgast (ur). Voraussichtlich am letzten Augustwochenende wird in Wolgast ein "Fest der Kulturen" gefeiert. Die Mitglieder des städtischen Präventionsrates gaben gestern geschlossen ihre Zustimmung zu diesem Vorhaben: "Es ist wichtig, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass nicht dumpfe Nazis hier leben, sondern Menschen, die friedlich miteinander umgehen und an einem Austausch der Kulturen untereinander interessiert sind", sagte der Wolgaster Bürgermeister Jürgen Kanehl (SPD). Er sprach sich dafür aus, dass das Treffen wie im vergangenen Jahr auf dem Markt rund um das alte Rathaus stattfinden soll und nicht wie von Stephanie Steinmetz vom Bündnis "Bunt statt Braun" vorgeschlagen im Norden der Stadt. Der Zeitpunkt sei bewusst am Ende des Sommermonats gewählt: "Dann sind die Kinder und Eltern aus den Ferien zurück, so dass wir hoffentlich viele freiwillige Helfer gewinnen können, die die Aktion mit organisieren", so Kanehl.
Das Fest ist nur eines der Projekte, für die die Mitarbeiter der Verwaltung und Koordinatoren des Präventionsrates bis zum Ende dieses Monats Fördergelder beim Land beantragen wollen: Ein "Tag der Gesundheit", Aktivitäten im Rahmen von "Sport statt Gewalt" und ein "Antigewalt-Tag" zählen zu den größeren Vorhaben, die das Gremium 2004 anschieben möchte. Auf Vorschlag von Robert Heinze, Mitglied der Wolgaster PDS-Jugendgruppe, soll bis Anfang April eine Informationsveranstaltung zum Thema Wahl organisiert werden. "Gerade die Jugendlichen, die zum ersten Mal an die Wahlurne treten, sollten sehr gründlich informiert werden", meinte der Wolgaster.
Nordkurier-Usedom
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