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13.01.2004
Umbauten am künftigen Asylbewerberheim verzögern sich - Sanierung umfangreicher als angenommen - Garzer schon in Anklam

NK-Bild

Erst im Herbst des Vorjahres fiel die Entscheidung für dieses Gebäude in der Anklamer Gutenbergstraße. Noch wird es saniert.

Anklam (nr/as). Das neue Asylbewerberheim im Anklamer Gewerbegebiet Süd wird erst Anfang bis Mitte Februar bezugsfertig sein, sagte gestern Christoph Krohn, Pressesprecher der Kreisverwaltung. So seien die Arbeiten im ehemaligen Dienstgebäude der Bereitschaftspolizei in der Gutenbergstraße doch umfangreicher, als dies noch im Dezember von Vize-Landrat Armin Schönfelder (CDU) angenommen wurde. Denn der Politiker ging davon aus, dass das künftige Asylbewerberheim bis Mitte Januar für seine neue Bestimmung umgebaut und saniert sein wird (wir berichteten).

Dennoch gilt seit Anfang des Jahres schon die neue Landesverordnung, wonach so genannte "Dschungelheime", also jene Häuser, die weitab von Ortschaften liegen, nicht mehr für Asylbewerber genutzt werden dürfen. Deshalb sind die restlichen 40 bis 50 Personen, die jetzt noch das Heim in Garz bewohnten, bereits im Dezember in ein anderes Anklamer Heim gezogen, sagte Krohn. Zu der Zukunft des nun leer stehenden Hauses in Garz könne er nichts sagen. Das müsse die BVVG als Eigentümerin entscheiden. Der Kreis hatte die Anlage nur gepachtet und den Vertrag ordnungsgemäß zum Ende des Jahres 2003 gekündigt.

Nordkurier-Usedom

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