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23.12.2003
Ende einer unendlichen Suche - Im Dienstgebäude der Bereitschaftspolizei entsteht Asylbewerberheim
Ostvorpommern (sd). Fast zwei Jahre hat die Suche das Landkreises nach einem Standort für ein neues Asylbewerberheim gedauert. Erst am 8. Dezember machten Landrätin Barbara Syrbe (PDS) und ihr Stellvertreter Armin Schönfelder (CDU) mit ihren Unterschriften unter dem Mietvertrag einer schier unendlichen Geschichte doch noch ein Ende: Im Januar sollen maximal 150 Flüchtlinge in das bisherige Dienstgebäude der Bereitschaftspolizei in der Anklamer Johannes-Gutenberg-Straße einziehen - 150 Meter vom bereits bestehenden Heim im früheren Hotel "Anklam" entfernt.
Seitdem die Bereitschaftspolizei im Mai aus der Kreisstadt abgezogen ist, stand das Haus leer - andererseits müssen zum Jahresende die bisherigen Heime in Garz sowie in der alten Möbelfabrik in Anklam aufgelöst werden, weil sie nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Dabei ist eine zweite Unterkunft in der Gutenberg-straße für den Kreis allenfalls dritte Wahl: Ursprünglich sollte das Heim im einstigen Hotel "Domitel" in Ducherow eingerichtet werden. Wegen wütender Einwohnerproteste schwenkte die Suche des Kreises in Richtung Wolgast um, und der Einzug von Asylbewerbern in ein altes Verwaltungsgebäude der Peene-Werft schien bereits beschlossene Sache - bis im Sommer die Gespräche wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Miethöhe scheiterten. Zeitweise ebenfalls im Gespräch als Heim waren die ehemalige Kriegsschule in Anklam und das frühere Lehrlingswohnheim der Werft in Wolgast.
Nordkurier-Usedom
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