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11.09.2002
Soko gegründet - Ermittlungen wegen Schändung von Gedenkstätten
Schwerin (dpa) Nach mehreren Anschlägen auf Gedenkstätten und jüdische Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg hat die Polizei eine Sonderkommission "Gedenkstätten" eingerichtet. Zehn Beamte prüfen, ob es Parallelen bei den Anschlägen in Westmecklenburg und im Belower Wald bei Wittstock gebe, teilte das Landeskriminalamt (LKA) gestern mit. Im Belower Wald war am Donnerstag ein Teil des "Museums des Todesmarsches" für ehemalige KZ-Häftlinge aus Sachsenhausen und Ravensbrück bei einem Brandanschlag ausgebrannt.
Im Nordosten gehe es um Schändungen am Endpunkt des damaligen Todesmarsches in Raben-Steinfeld bei Schwerin und im ehemaligen NS- Außenlager Wöbbelin (Kreis Ludwigslust) vom Jahresanfang, sagte ein Sprecher des LKA. Die länderübergreifende Sonderkommission prüfe auch, ob es Verbindungen zu den jüngsten Übergriffen in Bützow, wo Grabsteine zerstört worden waren, und nach Grevesmühlen gebe.
Schweriner Volkszeitung
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