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17.11.2003
Gemeinsames Gedenken an die Opfer

NK-Bild

Agnieszka Szczerba (links) und Mandy Schwarz gedenken auf dem Golm der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Insel Usedom (ure). Bei der jährlichen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf der Kriegsgräberstätte am Golm haben gestern erstmals eine Swinemünder Schülerin und eine Heringsdorfer Gymnasiastin das Totengedenken gesprochen. Agnieszka Szczerba und Mandy Schwarz erinnerten an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Intoleranz. Auf dem Golm haben rund 20 000 Tote aus dem Zweiten Weltkrieg ihre letzte Ruhestätte gefunden. Zugleich kündigte Norbert Frank, stellvertretender Landesvorsitzender des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge, an, dass für den 8. Dezember der Baubeginn für die Internationale Jugendbegegnungsstätte auf dem Golm vorgesehen ist. Sowohl Frank als auch Bildungsminister Hans Robert Metelmann (parteilos) sowie der Swinemünder Stadtpräsident Janusz Zmurkiewicz betonten in dem Zusammenhang den völkerverbindenden Gedanken.

Unterdessen nutzten auch in diesem Jahr wieder rund 200 Rechte den Golm als Stätte ihrer Propaganda. Zu Zwischenfällen ist es laut Polizei nicht gekommen.

Nordkurier-Anklam

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