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15.11.2003
Vier Güstrower nach versuchtem Mord in Haft - Schneller Fahndungserfolg nach Brand in Baustraße

Güstrow (jg) Gestern Morgen schlug die Polizei in Güstrow zu und verhaftete vier junge Männer, die den Brand in der Baustraße in der Nacht zu Montag gelegt und versucht haben sollen, den 42-jährigen Bewohner zu ermorden. Drei der zwei 17-und zwei 20-jährigen Verdächtigen, die dem rechtsradikalen Spektrum zugeordnet werden, räumten die Tat bereits ein, so gestern Kriminalhauptkommissar Volker Werner, Pressesprecher der Polizeidirektion Rostock. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund der Tat nicht aus. Der 42-jährige einzige Bewohner der Baustraße 26 hatte sich, nachdem er von den Männer bewusstlos geschlagen worden war, noch auf die Straße retten können, bevor das Haus komplett abbrannte (SVZ berichtete). Auf einer Pressekonferenz in Rostock gab die Polizeidirektion gestern gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Rostock den schnellen Fahndungserfolg bekannt. In dem Fall hatte die Mordkommission wegen einer schweren Gewaltstraftat ermittelt. Der 42-Jährige Güstrower hatte die zwei Schüler, einen Lehrling und einen Arbeitslosen in einer Gaststätte kennengelernt und sie mit nach Hause genommen. Hier kam es gegen drei Uhr nachts zu einem Streit, so Werner. Die Männer schlugen den Geschädigten mit Fäusten und leeren Flaschen bewusstlos. Sie klauten einen Computer, DVD-Player und eine Geldbörse, steckten die Gardinen in Brand und ließen den Bewusstlosen in der brennenden Wohnung zurück. Bei Hausdurchsuchungen bei den Verdächtigen wurden die entwendeten Gegenstände gefunden.

Schweriner Volkszeitung-Güstrow

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