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13.11.2003
Rechte machen gegen Asylbewerber-Heim mobil

Anklam (sd). Die rechte Szene hat den stellvertretenden PDS-Kreisvorsitzenden Lars Bergemann bestätigt: Jener hatte für ein neues Asylbewerberheim des Kreises das Festhalten am Standort Wolgast gefordert, weil die rechte Gruppe "Schöner wohnen in Wolgast" jede andere Variante als Erfolg feiern würde. Genau so ist es nun gekommen: In Anklam, wo das Heim im früheren Dienstgebäude der Bereitschaftspolizei eingerichtet werden soll, kursieren Flugblätter einer Initiative "Schöner wohnen in Anklam". "In Wolgast und Ducherow war der Widerstand der Bürger erfolgreich", frohlockt der als Autor genannte Heringsdorfer M. Kutschke.

In Ducherow war zeitweise das frühere Hotel "Domitel" als Heim im Gespräch, in Wolgast das ehemalige Verwaltungsgebäude der Peene-Werft und das frühere Lehrlingswohnheim in der dortigen Kronwieckstraße. Allzu tief gehend scheinen seine politischen Kenntnisse indes nicht zu sein. So wird der zuständige Vize-Landrat Armin Schönfelder (CDU) im Flugblatt-Text zu "Steinfelder" umgetauft, der Heim-Standort in der Anklamer Gutenbergstraße heißt bei den Rechten "Gartenbergstraße".

Nordkurier-Anklam

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