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24.09.2003
Kommentar: Bunt statt braun

Deutsche Gesetze halten Überraschungen bereit. Während es mutige Männer gibt, die mit juristischer Rückendeckung hinter solchen her sind, deren Hunde auf den Gehweg kacken, ist offenbar gegen die Plakatekleber von "Schöner und sicherer Wohnen in Ueckermünde" kein Kraut gewachsen. Doch in beiden Fällen geht es um Verunreinigung: Einmal die der Gegend, im anderen Fall um die geistige. "Wir können nichts machen", sagt die Stadt. Die Plakate sind ausgegangen, um den geistigen Dünnschiss zu überkleben.

Wenn es nur daran liegt, könnten vielleicht andere helfen. Gewiss finden sich in dem einen oder anderen Haushalt noch Poster. Die können beim Ordnungsamt abgeliefert werden, um damit einfaltsloses Angebräuntes durch vielfältig Buntes zu ersetzen. Wäre auch ein Beitrag für "Unsere Stadt soll schöner werden" - nicht nur in Ueckermünde.

Lutz Storbeck

Nordkurier-Ueckermünde

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