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06.08.2003
Süddeutsche berichtet aus Peenemünde als "Nazi-Hochburg"
Insel Usedom/München (OZ) Über die hohen Wellen, die Jan-Philipp Reemtsmas Ausstellung am authentischen Ort der Heeresversuchsanstalt im Norden der Insel Usedom schlägt, berichtete auch die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer gestrigen Ausgabe. Dabei wurde der jüngste Aufmarsch der rechten Szene als Indiz dafür gewertet, dass Peenemünde eine "Hochburg der Neonazis" sei - eine äußerst fragwürdige Schlussfolgerung.
Richtig allerdings dürfte - auch nach Staatsschutzerkenntnissen - sein, dass sich besonders in Ostvorpommern zahlreiche "Ewiggestrige" in so genannten freien Kameradschaften etabliert und ausgezeichnet organisiert haben. Der harte Kern wird allein in Ostvorpommern auf etwa 200 geschätzt, landesweit sollen es 1250 sein. Viel größer sei indes die Zahl der Sympathisanten, besonders im dörflichen Bereich. Auch das Usedomer "Ja" zur Wehrmachtsausstellung ist aus süddeutscher Perspektive eher "mit Vorsicht zu genießen".
Ostseezeitung-Wolgast
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