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23.07.2003
Ultrarechte üben deutsche Sprache - Geschlossene Gesellschaft
Ostvorpommern (ure). "Ziel verfehlt" - so kommentierten gestern Polizeibeamte den offenbar nun doch in Ostvorpommern zu Stande gekommenen "Vortrag" eines Ultrarechten über die Wehrmachtsausstellung. Denn anders als von einem ominösen "Lesezirkel zur Wehrmachtsausstellung" gewollt, musste die Veranstaltung laut einschlägigen Internet-Seiten hinter verschlossenen Türen und damit ohne die angestrebte Öffentlichkeit über die Bühne gehen, nachdem ein Gastwirt von der Insel die Gruppe vor die Tür gesetzt hatte (wir berichteten), so die zuständige Polizeiinspektion Anklam. Was auch auf der Internet-Seite recht deutlich wird, auf der die Autoren kleinlaut eingestehen müssen: "Und so änderten wir die Veranstaltung, wenn auch ungewollt, in eine Geschlossene um !" Wie sehr solchen Kreisen das Deutsche am Herzen liegt, zeigen übrigens ebenso folgende Zeilen: "Als erstes ging er (der Redner - Anm. d. Red.) auf die Urheber und die Kommission näher ein. Welche an sich schon ein Zweifeln an die Glaubwürdigkeit der Ausstellung begründen."
Nordkurier-Anklam
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